Zusammen geht´s besser – unsere Kampagne 2018!

Unsere Bildungskampagnen haben mittlerweile Tradition. Seit 2011 thematisieren wir unterschiedliche Aspekte der Arbeitsmarktintegration im Rahmen einer berlinweiten Plakataktion - unterstützt von prominenten Schirmfrauen, wie dieses Jahr Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Frauen, Senioren und Jugend und Elke Breitenbach, Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales.

Unsere Plakate zeigen Menschen, die wir bei ihrer beruflichen Entwicklung, ihren Plänen und Wünschen begleitet haben. Wir erzählen wie durch Coaching und Weiterbildung sich neue Perspektiven eröffneten und Arbeitsverhältnisse geschaffen wurden.

Seit 25 Jahren arbeitet Goldnetz erfolgreich als Schnittstelle zwischen Arbeitssuchenden, Weiterbildungsmodellen und Wirtschaftsunternehmen. Jede individuelle Erfolgsgeschichte ist dabei immer ein persönlicher und zugleich auch ein Erfolg für uns als Unternehmen.

Zusammen geht´s besser!

Ansprechpartner/in



Liebe Frau Lamer, wie war Ihre Situation bevor Sie zu Goldnetz gekommen sind?

Ich wusste nicht genau, wohin ich beruflich wollte – Pflege, das konnte ich mir vorstellen und so bin ich auf Empfehlung zu Goldnetz gekommen. Ich hatte viel Gutes gehört!
Ich war anfangs sehr unsicher, ich habe mich gefragt, was kommt auf mich zu? Was wird von mir erwartet? Aber bei Goldnetz wurde ich gut beraten und begleitet und so konnte ich mich Schritt für Schritt um meine Zukunft kümmern. Das fing bei Bewerbungen an und betraf all die Fragen und Sorgen, denen man auf diesem Weg begegnet.

Wie sah Ihr Weg aus und wie wird er weitergehen?

Ich habe einen Pflegebasiskurs gemacht, kleine Lehrgänge zu Bewerbungstraining und jetzt schließe ich bald meinen Kurs zur Pflegehelferin ab.

Sie haben wirklich viel geschafft!

Das habe ich zusammen mit meiner Jobcoach! Sie war immer zur Stelle – auch während meines Praktikums hier in der Tagespflege. Sie hat mich besucht und geschaut, ob es mir gut geht und ich gut klarkomme. Das hat mir sehr viel Sicherheit gegeben und ich habe Selbstbewusstsein gewonnen!

Im Moment wird viel über Zeitmangel in der Pflege oder Versorgung im Minutentakt gesprochen, wie empfinden Sie das?

Die Fachkräfte sind natürlich sehr eingebunden. Solange ich da war, konnte ich mir zusätzlich Zeit nehmen und die ist ganz wichtig für die Gäste. Es soll ja um Wohlbefinden gehen, jeder Gast ist anders und darauf muss man eingehen können. Wenn das möglich ist, macht die Arbeit sehr viel Spaß und alle gehen zufrieden nach Hause.

Und wenn Sie mit der Weiterbildung fertig sind? Wie geht es dann weiter?

Dann bekomme ich wahrscheinlich einen Festvertrag als Pflegehelferin in der Tagespflege. Dort bin ich sehr zufrieden und man ist auch zufrieden mit mir. Die Gäste dort sind toll. Ich freue mich schon – ich werde sowohl in der Pflege als auch bei Aktivitäten für die Gäste tätig sein.

Wenn Sie zurückblicken auf Ihre Zeit bei Goldnetz. Gibt es noch etwas, dass Sie zum Abschluss sagen möchten?

Bei mir hat sich viel bewegt und ich bin froh, über meine Entscheidung für Goldnetz. Ich stehe wieder sicherer im Leben und weiß, dass ich meine Ziele erreichen kann.

Was fällt Ihnen zu unserem Slogan „Zusammen geht’s besser“ ein?

„Zusammen geht’s besser“, das ist völlig richtig! Denn nur Hand in Hand, also wenn jeder mitmacht, können Ziele erreicht werden.

 



Wie sind Sie zu Goldnetz gekommen?

Frau Atehye: Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit, mein Deutsch weiter zu verbessern und neue Leute kennenzulernen. Eine deutsche Freundin hat mir einen Flyer von POINT gegeben. Ich habe dann gleich angerufen und bin dann erstmal zu den regelmäßigen POINT Cafés gegangen, wo ich mich mit anderen geflüchteten Frauen austauschen konnte und wir über verschiedene Themen Informationen erhalten. So konnte ich das Projekt und seine Mitarbeiterinnen ganz unverbindlich kennenlernen.

Wie war die Erfahrung im Projekt von Goldnetz?

Frau Atehye: Die Frauen vom POINT Projekt sind wirklich sehr hilfreich und immer für mich da gewesen. Bei Fragen rund um mein neues Leben in Deutschland war ich immer gut beraten. Dann haben Sie mich an meine POINT Sister vermittelt. ­­­ Wir unternehmen viel gemeinsam und erfahren immer mehr über unsere Kulturen. Mein Deutsch ist dadurch auch sehr viel besser geworden.

Frau Hausmann: Ich finde es toll, dass Goldnetz so viele unterschiedliche Projekte hat und ich dadurch eine Vielfalt an spannenden Konzepte kennenlerne. Ich bin daher direkt nach dem Start auf das Modellprojekt POINT aufmerksam geworden und habe mich dann gleich angemeldet. Es ist wirklich eine tolle Erfahrung, denn die Projektverantwortlichen haben wirklich eine passende Auswahl getroffen. Wir passen sehr gut zusammen, sind etwa im gleichen Alter und können viele Sachen zusammen machen.

Was hat sich dadurch für Ihre Zukunft ergeben?

Frau Atehye: Ich habe jetzt Unterstützung bei schwierigen Situationen, in denen ich nicht weiterkomme oder meine Deutschkenntnisse noch nicht ausreichen. Dadurch fühle ich mich sicherer und bin damit nicht auch allein. Außerdem habe ich eine Freundin gewonnen und das ist unglaublich viel wert.

Frau Hausmann: Ich freue mich, dass ich mit kleinen Dingen unterstützen kann. Es geht oft um Zugang und Wissen, die eigentlich schon vorhanden sind. Wenn man Ebay Kleinanzeigen nicht kennt, dann kann man sich auch nicht so einfach billige Möbel organisieren. Andererseits ist es natürlich für mich auch eine große Bereicherung: Ich lerne die arabische Kultur besser kennen, lerne viel Neues von meiner Sister und freue mich über eine großartige Frau, die jetzt in meinem Leben ist. 
 


Erzählen Sie bitte ein kurz von sich und Ihrem Unternehmen

Mein Name ist Holger Böckner, ich bin 40 Jahr alt und seit 2014 Wahlberliner. Nach einer ersten Karriere in der Filmbranche habe ich 2016 die Marke THE POUTINE KITCHEN ins Leben gerufen und Ende April das dazugehörige Restaurant in der Moabiter Arminuis Markthalle eröffnet. Poutine ist so was wie Kanadas (in)offizielles Nationalgericht. Es besteht aus French Fries, Gravy (nordamerikanische Bratensoße) und Cheese Curds. Eben diese Cheese Curds machen das Produkt so besonders. Es handelt sich dabei um eine in Kanada beliebte Käsevariante, die in Deutschland niemand vorher produziert hat. Gemeinsam mit der Uckermärker Bauernkäserei Wolters habe ich die Produktion gestartet und jetzt gibt es auch leckeres kanadisches Streetfood in Berlin.

 

Was hat Sie überzeugt, das Projekt BJCU (Berliner Jobcoaching bei Unternehmen) für sich zu nutzen?  

Auch als neues Unternehmen ist es wichtig MitarbeiterInnen zu fördern und eine individuelle Weiterbildung zu ermöglichen. Dafür fehlen vielen aber zu Beginn die Ressourcen. Das Projekt BJCU bietet hier genau die richtigen Antworten. Durch die Förderung und die persönliche Betreuung ist es möglich MitarbeiterInnen langfristig zu unterstützen und Strukturen für eine gute interne Kommunikation zu schaffen

Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit mit Goldnetz?

Goldnetz bietet Unterstützung auf jeder Ebene. Ich habe das Gefühl, dass unser Unternehmen in den besten Händen ist. Die Betreuung ist kompetent, richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten und ist sogar mehrsprachig. Ein großes Plus für eine Metropole wie Berlin.   

Was wäre passiert, wenn Sie am Projekt nicht hätten teilnehmen können?

Das wäre sehr schade. Zeit und finanzielle Ressourcen sind knapp sind knapp bei jungen Unternehmen und Goldnetz unterstützt hier genau an der richtigen Stelle. Wir könnten diese Maßnahmen dann wahrscheinlich nicht durchführen.  

Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Wie geht es in/ nach der Zusammenarbeit mit dem BJCU weiter?

Das unser Unternehmen wächst und sich erfolgreich am Markt behauptet. Es wäre schön, wenn sich die MitarbeiterInnen mit dem Unternehmen entwickeln und ich auch langfristig Perspektiven geben kann. Und natürlich auch neue Arbeitsplätze schaffen.

Warum denken Sie, sollte man am Projekt teilnehmen?

Ich kann das Projekt nur empfehlen. Es hilft Strukturen zu schaffen und das Unternehmen zu festigen. Gute Personalführung ist von Beginn an wichtig, aber kommt leider oft zu kurz. Mit Goldnetz ist das anders. Klasse Sache! „Zusammen geht’s besser!“



Wie sind Sie zu Goldnetz gekommen?

Ich war lange Zeit selbstständig und habe dann in einem Reisebüro als Geschäftsführerin gearbeitet, bis das Unternehmen Pleite gegangen ist. Dann habe ich mein Kind bekommen und war in Elternzeit. Von meinem Vermittler habe ich dann den Tipp bekommen mich beim Projekt Alleinerziehend zum Erfolg zu melden. Es war eine spontane Entscheidung, ich dachte ich probiere es einfach mal aus. Ich bin immer für Neues offen. Und so eine Erfahrung hatte ich noch nicht und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. So konnte ich mich einfach ausprobieren und meine Zeit nutzen, während das Kind im Kindergarten ist, um dann wieder leichter ins Berufsleben zurückzukehren.
 
Erzählen Sie von Ihrer Zeit bei Goldnetz!
 
Mir war wichtig, mein Zeitmanagement zu verbessern und zu schauen, was ich machen kann und ob ich das überhaupt alles schaffe. Das war für mich sehr wichtig. Ich hatte eine intensive Betreuung von der Kursleiterin und den jeweiligen Dozenten und das war einfach perfekt. Ich konnte die richtig ausquetschen und durch den intensiven Austausch wirklich viel rausholen. Das ist auch der Grund warum ich jetzt in Umschulung bin und bald Immobilienkauffrau sein werde. Denn diese Idee hatte ich vorher überhaupt nicht, sondern die Idee kam von der Dozentin, die mit uns Bewerbungstraining gemacht hat. Es war eine spontan entstandene Idee, dass ich vielleicht was mit Immobilien machen könnte, da das zu mir passen würde. Ich mache jetzt eine Umschulung und arbeite dafür bereits bei Claudia Schultz Immobilien GmbH und bin total zufrieden. Denn vom Profil passt es total zu mir und ich bin jetzt auch total glücklich mit meiner Wahl. Durch diesen Impuls habe ich einen neuen Weg eingeschlagen, der mir absolut gefällt. Besser als mit diesem Berufsbild kann man mich nicht treffen. Ich bin da sehr gut aufgehoben. Das hat sie wirklich gut gesehen, mit sehr viel Menschenkenntnis.
 
Was hat sich durch Ihre Zusammenarbeit mit Goldnetz für Ihre Zukunft ergeben?

Das was ich mitgenommen habe, ist auf jeden Fall, dass man nicht auszusteigen braucht, bloß weil man denkt „Ich habe Kinder, es geht nicht!“ – Es geht immer! Denn es gab in meinem Kurs auch andere Alleinerziehende und da habe ich gesehen, dass man mit Kind auch viel schaffen kann. Und die Umschulung mache ich jetzt für mich, aber natürlich auch, um für meine Kinder eine Zukunft aufzubauen. Ich will einfach aus der Arbeitslosigkeit raus und strebe eine Selbstständigkeit an. Ich will mich definitiv einfach weiterentwickeln. Ich habe durch die Zusammenarbeit einen guten Ansporn gekommen und ich weiß jetzt, in welche Richtung es geht. Ich wusste gar nicht wie es nach meiner Elternzeit weiter geht und was ich machen soll und jetzt bin ich in diesen passenden Job in nur drei Monaten - das finde ich echt total genial. Es hat mir wirklich was gebracht und geholfen. Und deswegen kann ich nur jedem in meiner Situation wünschen, dass er sowas mitmacht. 

 

 

 

Wir bedanken uns bei unseren Kooperationspartnern und Unterstützern 

 

 

 

 

 

sowie bei unseren Schrimfrauen

Dr. Franziska Giffey

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 

und

Elke Breitenbach

Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales

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