Zusammen geht´s besser – unsere Kampagne 2018!

Unsere Bildungskampagnen haben mittlerweile Tradition. Seit 2011 thematisieren wir unterschiedliche Aspekte der Arbeitsmarktintegration im Rahmen einer berlinweiten Plakataktion - unterstützt von prominenten Schirmfrauen, wie dieses Jahr Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Frauen, Senioren und Jugend und Elke Breitenbach, Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales.

Unsere Plakate zeigen Menschen, die wir bei ihrer beruflichen Entwicklung, ihren Plänen und Wünschen begleitet haben. Wir erzählen wie durch Coaching und Weiterbildung sich neue Perspektiven eröffneten und Arbeitsverhältnisse geschaffen wurden.

Seit 25 Jahren arbeitet Goldnetz erfolgreich als Schnittstelle zwischen Arbeitssuchenden, Weiterbildungsmodellen und Wirtschaftsunternehmen. Jede individuelle Erfolgsgeschichte ist dabei immer ein persönlicher und zugleich auch ein Erfolg für uns als Unternehmen.

Zusammen geht´s besser!

Ansprechpartner/in



Liebe Frau Lamer, wie war Ihre Situation bevor Sie zu Goldnetz gekommen sind?

Ich wusste nicht genau, wohin ich beruflich wollte – Pflege, das konnte ich mir vorstellen und so bin ich auf Empfehlung zu Goldnetz gekommen. Ich hatte viel Gutes gehört!
Ich war anfangs sehr unsicher, ich habe mich gefragt, was kommt auf mich zu? Was wird von mir erwartet? Aber bei Goldnetz wurde ich gut beraten und begleitet und so konnte ich mich Schritt für Schritt um meine Zukunft kümmern. Das fing bei Bewerbungen an und betraf all die Fragen und Sorgen, denen man auf diesem Weg begegnet.

Wie sah Ihr Weg aus und wie wird er weitergehen?

Ich habe einen Pflegebasiskurs gemacht, kleine Lehrgänge zu Bewerbungstraining und jetzt schließe ich bald meinen Kurs zur Pflegehelferin ab.

Sie haben wirklich viel geschafft!

Das habe ich zusammen mit meiner Jobcoach! Sie war immer zur Stelle – auch während meines Praktikums hier in der Tagespflege. Sie hat mich besucht und geschaut, ob es mir gut geht und ich gut klarkomme. Das hat mir sehr viel Sicherheit gegeben und ich habe Selbstbewusstsein gewonnen!

Im Moment wird viel über Zeitmangel in der Pflege oder Versorgung im Minutentakt gesprochen, wie empfinden Sie das?

Die Fachkräfte sind natürlich sehr eingebunden. Solange ich da war, konnte ich mir zusätzlich Zeit nehmen und die ist ganz wichtig für die Gäste. Es soll ja um Wohlbefinden gehen, jeder Gast ist anders und darauf muss man eingehen können. Wenn das möglich ist, macht die Arbeit sehr viel Spaß und alle gehen zufrieden nach Hause.

Und wenn Sie mit der Weiterbildung fertig sind? Wie geht es dann weiter?

Dann bekomme ich wahrscheinlich einen Festvertrag als Pflegehelferin in der Tagespflege. Dort bin ich sehr zufrieden und man ist auch zufrieden mit mir. Die Gäste dort sind toll. Ich freue mich schon – ich werde sowohl in der Pflege als auch bei Aktivitäten für die Gäste tätig sein.

Wenn Sie zurückblicken auf Ihre Zeit bei Goldnetz. Gibt es noch etwas, dass Sie zum Abschluss sagen möchten?

Bei mir hat sich viel bewegt und ich bin froh, über meine Entscheidung für Goldnetz. Ich stehe wieder sicherer im Leben und weiß, dass ich meine Ziele erreichen kann.

Was fällt Ihnen zu unserem Slogan „Zusammen geht’s besser“ ein?

„Zusammen geht’s besser“, das ist völlig richtig! Denn nur Hand in Hand, also wenn jeder mitmacht, können Ziele erreicht werden.

 



Wie sind Sie zu Goldnetz gekommen?

Frau Atehye: Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit, mein Deutsch weiter zu verbessern und neue Leute kennenzulernen. Eine deutsche Freundin hat mir einen Flyer von POINT gegeben. Ich habe dann gleich angerufen und bin dann erstmal zu den regelmäßigen POINT Cafés gegangen, wo ich mich mit anderen geflüchteten Frauen austauschen konnte und wir über verschiedene Themen Informationen erhalten. So konnte ich das Projekt und seine Mitarbeiterinnen ganz unverbindlich kennenlernen.

Wie war die Erfahrung im Projekt von Goldnetz?

Frau Atehye: Die Frauen vom POINT Projekt sind wirklich sehr hilfreich und immer für mich da gewesen. Bei Fragen rund um mein neues Leben in Deutschland war ich immer gut beraten. Dann haben Sie mich an meine POINT Sister vermittelt. ­­­ Wir unternehmen viel gemeinsam und erfahren immer mehr über unsere Kulturen. Mein Deutsch ist dadurch auch sehr viel besser geworden.

Frau Hausmann: Ich finde es toll, dass Goldnetz so viele unterschiedliche Projekte hat und ich dadurch eine Vielfalt an spannenden Konzepte kennenlerne. Ich bin daher direkt nach dem Start auf das Modellprojekt POINT aufmerksam geworden und habe mich dann gleich angemeldet. Es ist wirklich eine tolle Erfahrung, denn die Projektverantwortlichen haben wirklich eine passende Auswahl getroffen. Wir passen sehr gut zusammen, sind etwa im gleichen Alter und können viele Sachen zusammen machen.

Was hat sich dadurch für Ihre Zukunft ergeben?

Frau Atehye: Ich habe jetzt Unterstützung bei schwierigen Situationen, in denen ich nicht weiterkomme oder meine Deutschkenntnisse noch nicht ausreichen. Dadurch fühle ich mich sicherer und bin damit nicht auch allein. Außerdem habe ich eine Freundin gewonnen und das ist unglaublich viel wert.

Frau Hausmann: Ich freue mich, dass ich mit kleinen Dingen unterstützen kann. Es geht oft um Zugang und Wissen, die eigentlich schon vorhanden sind. Wenn man Ebay Kleinanzeigen nicht kennt, dann kann man sich auch nicht so einfach billige Möbel organisieren. Andererseits ist es natürlich für mich auch eine große Bereicherung: Ich lerne die arabische Kultur besser kennen, lerne viel Neues von meiner Sister und freue mich über eine großartige Frau, die jetzt in meinem Leben ist. 
 


Erzählen Sie bitte ein kurz von sich und Ihrem Unternehmen

Mein Name ist Holger Böckner, ich bin 40 Jahr alt und seit 2014 Wahlberliner. Nach einer ersten Karriere in der Filmbranche habe ich 2016 die Marke THE POUTINE KITCHEN ins Leben gerufen und Ende April das dazugehörige Restaurant in der Moabiter Arminuis Markthalle eröffnet. Poutine ist so was wie Kanadas (in)offizielles Nationalgericht. Es besteht aus French Fries, Gravy (nordamerikanische Bratensoße) und Cheese Curds. Eben diese Cheese Curds machen das Produkt so besonders. Es handelt sich dabei um eine in Kanada beliebte Käsevariante, die in Deutschland niemand vorher produziert hat. Gemeinsam mit der Uckermärker Bauernkäserei Wolters habe ich die Produktion gestartet und jetzt gibt es auch leckeres kanadisches Streetfood in Berlin.

 

Was hat Sie überzeugt, das Projekt BJCU (Berliner Jobcoaching bei Unternehmen) für sich zu nutzen?  

Auch als neues Unternehmen ist es wichtig MitarbeiterInnen zu fördern und eine individuelle Weiterbildung zu ermöglichen. Dafür fehlen vielen aber zu Beginn die Ressourcen. Das Projekt BJCU bietet hier genau die richtigen Antworten. Durch die Förderung und die persönliche Betreuung ist es möglich MitarbeiterInnen langfristig zu unterstützen und Strukturen für eine gute interne Kommunikation zu schaffen

Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit mit Goldnetz?

Goldnetz bietet Unterstützung auf jeder Ebene. Ich habe das Gefühl, dass unser Unternehmen in den besten Händen ist. Die Betreuung ist kompetent, richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten und ist sogar mehrsprachig. Ein großes Plus für eine Metropole wie Berlin.   

Was wäre passiert, wenn Sie am Projekt nicht hätten teilnehmen können?

Das wäre sehr schade. Zeit und finanzielle Ressourcen sind knapp sind knapp bei jungen Unternehmen und Goldnetz unterstützt hier genau an der richtigen Stelle. Wir könnten diese Maßnahmen dann wahrscheinlich nicht durchführen.  

Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Wie geht es in/ nach der Zusammenarbeit mit dem BJCU weiter?

Das unser Unternehmen wächst und sich erfolgreich am Markt behauptet. Es wäre schön, wenn sich die MitarbeiterInnen mit dem Unternehmen entwickeln und ich auch langfristig Perspektiven geben kann. Und natürlich auch neue Arbeitsplätze schaffen.

Warum denken Sie, sollte man am Projekt teilnehmen?

Ich kann das Projekt nur empfehlen. Es hilft Strukturen zu schaffen und das Unternehmen zu festigen. Gute Personalführung ist von Beginn an wichtig, aber kommt leider oft zu kurz. Mit Goldnetz ist das anders. Klasse Sache! „Zusammen geht’s besser!“



Wie sind Sie zu Goldnetz gekommen?

Ich war lange Zeit selbstständig und habe dann in einem Reisebüro als Geschäftsführerin gearbeitet, bis das Unternehmen Pleite gegangen ist. Dann habe ich mein Kind bekommen und war in Elternzeit. Von meinem Vermittler habe ich dann den Tipp bekommen mich beim Projekt Alleinerziehend zum Erfolg zu melden. Es war eine spontane Entscheidung, ich dachte ich probiere es einfach mal aus. Ich bin immer für Neues offen. Und so eine Erfahrung hatte ich noch nicht und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. So konnte ich mich einfach ausprobieren und meine Zeit nutzen, während das Kind im Kindergarten ist, um dann wieder leichter ins Berufsleben zurückzukehren.
 
Erzählen Sie von Ihrer Zeit bei Goldnetz!
 
Mir war wichtig, mein Zeitmanagement zu verbessern und zu schauen, was ich machen kann und ob ich das überhaupt alles schaffe. Das war für mich sehr wichtig. Ich hatte eine intensive Betreuung von der Kursleiterin und den jeweiligen Dozenten und das war einfach perfekt. Ich konnte die richtig ausquetschen und durch den intensiven Austausch wirklich viel rausholen. Das ist auch der Grund warum ich jetzt in Umschulung bin und bald Immobilienkauffrau sein werde. Denn diese Idee hatte ich vorher überhaupt nicht, sondern die Idee kam von der Dozentin, die mit uns Bewerbungstraining gemacht hat. Es war eine spontan entstandene Idee, dass ich vielleicht was mit Immobilien machen könnte, da das zu mir passen würde. Ich mache jetzt eine Umschulung und arbeite dafür bereits bei Claudia Schultz Immobilien GmbH und bin total zufrieden. Denn vom Profil passt es total zu mir und ich bin jetzt auch total glücklich mit meiner Wahl. Durch diesen Impuls habe ich einen neuen Weg eingeschlagen, der mir absolut gefällt. Besser als mit diesem Berufsbild kann man mich nicht treffen. Ich bin da sehr gut aufgehoben. Das hat sie wirklich gut gesehen, mit sehr viel Menschenkenntnis.
 
Was hat sich durch Ihre Zusammenarbeit mit Goldnetz für Ihre Zukunft ergeben?

Das was ich mitgenommen habe, ist auf jeden Fall, dass man nicht auszusteigen braucht, bloß weil man denkt „Ich habe Kinder, es geht nicht!“ – Es geht immer! Denn es gab in meinem Kurs auch andere Alleinerziehende und da habe ich gesehen, dass man mit Kind auch viel schaffen kann. Und die Umschulung mache ich jetzt für mich, aber natürlich auch, um für meine Kinder eine Zukunft aufzubauen. Ich will einfach aus der Arbeitslosigkeit raus und strebe eine Selbstständigkeit an. Ich will mich definitiv einfach weiterentwickeln. Ich habe durch die Zusammenarbeit einen guten Ansporn gekommen und ich weiß jetzt, in welche Richtung es geht. Ich wusste gar nicht wie es nach meiner Elternzeit weiter geht und was ich machen soll und jetzt bin ich in diesen passenden Job in nur drei Monaten - das finde ich echt total genial. Es hat mir wirklich was gebracht und geholfen. Und deswegen kann ich nur jedem in meiner Situation wünschen, dass er sowas mitmacht. 


Was hat Sie dazu bewegt, sich an Goldnetz zu wenden?

Ich war letztes Jahr in einer Umbruchsituation. Ich habe eine einjährige Fortbildung gemacht und hatte eine Aussicht auf einen neuen Job und plötzlich war alles anders. Nach 15 Jahren musste ich mich wieder in den Bewerbungsprozess begeben. Aber es hat sich so viel verändert. Ich habe dann zwar schon einige Bewerbungen geschrieben aber als ich das Workshop-Angebot der Infothek sah, wollte ich es auch nutzen. In den Workshops lernte ich, wie ich mich professionell bewerbe und wie ich überhaupt richtig mit meiner Arbeitslosigkeit umgehe.
Erzählen Sie mir von Ihrer Zeit bei Goldnetz!
Das war super. Erstens war es eine interessante Abwechslung zu meinem Alltag als Arbeitssuchende. In der Arbeitslosigkeit ist man letztendlich sehr alleine. Ich habe mich unendlich mit Bewerbungen und mit der Stellensuche im Internet beschäftigt. Da war es schon ein Highlight, an den Workshops teilzunehmen, in der Gruppe zu sein, mich mit anderen Personen in ähnlichen Situationen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen. Zweitens gab mir die Teilnahme auch eine gewisse Struktur. Auch wenn ich nicht so schnell einen Job finden konnte, konnte ich die Zeit bei Goldnetz sehr gut für mich persönlich nutzen. Ich habe es positiv gesehen. So konnte ich mich nicht nur auf Vordermann bringen, was die Workshop-Themen betraf, sondern freute mich auch immer auf die wöchentlichen Workshops – ein echtes Highlight eben. Natürlich war auch der Service der Infothek hervorragend. Die Damen am Empfang und die anderen Mitarbeiterinnen der Infothek sind sehr freundlich. Ich habe mich immer wohl gefühlt.
Was hat sich durch Ihre Zeit bei Goldnetz für ihre Zukunft ergeben?
Ich wusste natürlich, dass die Infothek neben den Workshops auch Einzelcoaching anbietet, habe aber erst keinen Bedarf für mich gesehen. Mir war die Zusammenarbeit in der Gruppe und der Input der Dozent/innen in den Workshops sehr wichtig. Per Zufall habe ich dann aber doch an einem Einzelcoaching teilgenommen und mit einer Beraterin meine berufliche Situation besprochen. Hier kam dann die Frage auf, ob ich nicht im Bereich Erwachsenenbildung Fuß fassen möchte. Die Beraterin hat mir dann empfohlen, erst in diese Branche hineinzuschnuppern. Diese Empfehlung habe ich umgesetzt und wurde ehrenamtliche Jobpatin bei der Diakonie. Da merkte ich „Mensch, das könnte ja tatsächlich was für mich sein.“ Seit Januar habe ich meinen ersten Paten, einen langzeitarbeitslosen Mann, der inzwischen in Arbeit ist. Das freut mich natürlich sehr für ihn, denn er war schon sehr verzweifelt. In meiner beruflichen Laufbahn hat das Ehrenamt eine Wende gebracht. Zwar hatte ich dann noch ein zweites Gespräch mit der Beraterin der Infothek, aber eigentlich habe ich kein Coaching mehr gebraucht, da ich schon wusste, wo ich beruflich hinwill. So habe ich den Sprung in die Erwachsenenbildung geschafft.
 
 
Die Zeit bei Goldnetz hatte einen immensen Mehrwert für meine berufliche Zukunft. Dieser kleine, praktische Schritt mit dem Ehrenamt war ein essentieller Baustein für meine Weiterentwicklung. Trotz allem wollte ich aber eine Festanstellung. Mir war klar, dass ich erst Erfahrungen sammeln muss, wenn ich in einem neuen Bereich beruflich Fuß fassen möchte. Außerdem verdiene ich freiberuflich nicht genug Geld. Deswegen habe ich weiterhin nach einer Festanstellung gesucht und ziemlich schnell eine passende Stelle gefunden. Seit Februar arbeite ich in Teilzeit bei einem Verein im kaufmännischen Bereich. Das ist mein Zweitberuf sozusagen. In der verbleibenden Zeit habe ich z.B. für einen Bildungsträger Vorträge gehalten und Bewerbungstraining mit syrischen Ärzt/innen durchgeführt. Bei einem anderen Träger habe ich einen 6-Monaten Rahmenvertrag unterschrieben und arbeite regelmäßig dort.
Herzlichen Glückwunsch! Es hat sich nach der Zeit bei Goldnetz wirklich einiges bei Ihnen ergeben.
Ja. Das war schon eine glückliche Wendung. Ich komme nach wie vor gerne zu Goldnetz und besuche die Workshops der Infothek. Das Wissen, das ich mir in den Workshops aneigne kann ich nämlich nicht nur für mich nutzen, sondern auch an meine Klient/innen, aber auch an Freund/innen und Bekannte weitergeben. Ich habe die Infothek sehr vielen Menschen empfohlen. Ich wüsste nicht, wo es ein vergleichbares Angebot gibt. Im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten, finden die Workshops der Infothek in einem kompakten Rahmen statt und können ohne Voraussetzungen genutzt werden. Echt super!
 



Erzählen Sie bitte kurz von sich und Ihrem Unternehmen:


Den großen Traum von Unabhängigkeit, Freiheit, Spontanität, Abenteuer und Entspannung mit der Familie haben viele Menschen. Das eigene Wohnmobil ist teuer und ein Kauf rentiert sich nicht für jeden. Mit PaulCamper haben wir eine Lösung geschaffen für Camper-Besitzer und all die Menschen, die gerne eine Camper-Reise machen möchten - wir verbinden private Fahrzeugbesitzer und Campingfreunde. Vermieter können also ihr Fahrzeug vermieten und daraus ergibt sich eine Win-win-Situation: Die Mieter freuen sich über individuelle Wohnmobile und Wohnwägen, die Vermieter profitieren von den Mieteinnahmen und können sich darauf verlassen, bei PaulCamper zuverlässige Mieter zu finden – und das mit vollem Versicherungsschutz.
 
Was hat Sie überzeugt, das Projekt BJCU (Berliner Jobcoaching bei Unternehmen) für sich zu nutzen?

Das Prinzip eines Startups ist: ein Problem erkennen, eine Lösung dafür anbieten und die Lösung laufend zu optimieren. Es ist also ein Entwicklungsprozess. Ein Unternehmen kann sich aber nur so gut entwickeln, wie seine Mitarbeiter. Es ist für uns daher essenziell, dass unsere Mitarbeiter die Möglichkeit haben sich weiterzuentwickeln. Das versuchen wir intern zu unterstützen aber vor allem durch die Partnerschaft mit Goldnetz. Die Förderung und die persönliche Betreuung ist eine hervorragende Hilfe für unsere Mitarbeiter.
 
Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit mit Goldnetz?

„Zusammen geht’s besser!“ Das trifft auf unsere Partnerschaft zu: Man geht auf die individuellen Bedürfnisse ein, profitiert von den jeweiligen Kompetenzen  und wächst zusammen, im wahrsten Sinne des Wortes: Man entwickelt sich weiter, verflechtet sich aber auch immer mehr miteinander!
 
Was wäre passiert, wenn Sie am Projekt nicht hätten teilnehmen können?

Es wäre für uns nicht möglich, die Maßnahmen durchzuführen. Wir haben weder zeitliche, noch finanzielle, noch personelle Ressourcen, um das Angebot innerhalb unserer eigenen vier Wände abdecken zu können. Und da beißt sich die Katze in den Schwanz: Persönliche Förderung ist für uns wichtig, um unser Produkt weiterentwickeln zu können und noch besser etablieren zu können. In dem Umfang, ist das für uns aber nur mit Goldnetz möglich. Für uns ist es Hilfe an der richtigen Stelle!
 
Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Wie geht es in/nach der Zusammenarbeit mit dem BJCU weiter?

Wir haben viele Pläne! Wir möchten in neue Länder expandieren, möchten unsere Technologie weiter ausbauen und vor allem möchten wir das Thema Camper-Reise so vielen Menschen wie möglich zugänglich machen! Dazu werden wir unser Team ausbauen und weiter professionalisieren.
 
Warum denken Sie, sollte man am Projekt teilnehmen?

Mein Credo als Unternehmer ist: Ich kann meine Vision nur dann umsetzen, wenn ich ein Team habe, dass in dieselbe Richtung rennt wie ich bzw. auch ihre konkreten eigenen Vorstellungen hat, was uns gemeinsam weiterbringen kann. Ein Team das motiviert ist und Lust hat gemeinsam etwas zu schaffen und weiterzubringen. Daher ist es wichtig in mein Team zu investieren und die individuellen Persönlichkeiten und Stärken zu fördern - dabei hilft mir Goldnetz!

Weitere Informationen auf: http://www.paulcamper.de/
 


Wie sind Sie beide zu Goldnetz / Spende Dein Pfand gekommen?


Herr Preuß: Ich habe im Internet nach einem geeigneten Projekt gesucht im Rahmen einer FAV-Maßnahme und bin auf das Video von „Spende Dein Pfand“ mit Susanne Pieske und Herrn Evert gestoßen. Ich war sofort begeistert von dem Projekt und bin gleich am nächsten Tag zum Jobcenter gegangen, um eine Zuweisung dafür zu bekommen. Die Nachhaltigkeit des Projektes und die Teamarbeit haben mich einfach beeindruckt. Dann ging alles sehr unbürokratisch und schnell seitens von Goldnetz und nun bin ich bereits seit fast einem Jahr mit dabei.
Frau Pieske: Ich kannte Goldnetz bereits durch meine vorherige Tätigkeit. Ich war in einem „Welcome-Team“ für Flüchtlinge bis zum Projektende und hatte bereits während dieser Zeit sehr positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Goldnetz gemacht. Dann wurde mir die Mitarbeit bei „Spende Dein Pfand“ angeboten und die Idee hinter dem Projekt hat mich sofort begeistert. Außerdem war mir auch die persönliche Betreuung durch die Goldnetz-Mitarbeiter weiterhin sehr wichtig.
Wie empfinden Sie beide die Zusammenarbeit mit Goldnetz?

Herr Preuß: Für mich war es in der Vergangenheit sehr schwer eine geeignete Tätigkeit zu finden, die sich mit meinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen verträgt. Hier im Projekt wird darauf Rücksicht genommen und mir auch die Möglichkeit gegeben leichtere Tätigkeiten zu übernehmen, wenn ich mal nicht bei 100% bin. Ohne die Rücksichtnahme und die Verlässlichkeit der Teamkollegen wäre vieles für mich nur schwer händelbar.
Frau Pieske: Ich habe immer wieder die Erfahrung bei Goldnetz gemacht, dass immer jemand für dich da ist, wenn du mal Hilfe oder Unterstützung benötigst. Das ist nicht immer selbstverständlich und ich schätze dies sehr.

Was hat sich durch Ihre Arbeit bei Goldnetz für Sie verändert?

Herr Preuß: Ich kann jetzt wieder mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und mir auch mal etwas leisten. Vor Goldnetz hatte ich noch ein paar „Außenstände“; jetzt bin ich schon seit einigen Monaten schuldenfrei und konnte dadurch auch ein paar Anschaffungen für meine Wohnung tätigen. Mein Gesundheitszustand ist viel stabiler geworden und ich bekomme durch meine Tätigkeit als Pfandbeauftragter die Bewegung, die meinem Körper „gut tut“.
Frau Pieske: Mir ist es ähnlich ergangen. Mein Gesundheitszustand hat sich ebenfalls stabilisiert und die Arbeit mit den Kolleginnen und Kollegen bereitet mir viel Freude. Beruflich gesehen ist es natürlich besonders positiv, dass ich seit Mai 2018 bei der Berliner Tafel fest angestellt bin und dadurch weiterhin bei „Spende Dein Pfand“ mich einbringen kann.
 


Interview mit Frau Tarik* im Rahmen der Goldnetz Kampagne „Zusammen geht’s besser“


Wie sind Sie damals zu Goldnetz gekommen? Wie haben Sie von Goldnetz erfahren?

Ich war beim Jobcenter bei einer Infoveranstaltung des MoBiBe-Teams, habe dort eine Karte von den MoBiBes bekommen und habe daraufhin bei der arabischsprachigen Beraterin angerufen.
Ich war damals in einer schwierigen Situation. Ich war verzweifelt und wusste nicht, worum es geht und weshalb ich zur Beratung gehen soll. Ich kam im Oktober 2015 nach Deutschland und war im Juli 2016 das erste Mal bei Goldnetz in der Beratung.
Als ich zum ersten Mal in die Beratung kam hatte ich A1-Deutschniveau. Nach dem ersten Beratungstermin war mein Ziel zunächst, das B2-Niveau zu erreichen, was ich dann auch geschafft habe. Danach habe ich meine Zertifikate aus Syrien übersetzen lassen, meine Goldnetz-Beraterin fand einen Notar, der sie dann beglaubigt hat. Ich habe in Syrien 4 Jahre an der Uni Pädagogik studiert, dies wurde aber in Deutschland nicht anerkannt. Ich wollte immer in der Richtung Erziehung eine Ausbildung finden, das war sehr schwer, weil sie keine ausländischen Abschlüsse anerkannt haben. Meine Beraterin hat dann eine Schule in Berlin gefunden, die eine 2-jährige Erzieherausbildung anbietet. Da ich in Syrien ein Jahr Erfahrung als Kindergärtnerin gesammelt habe, wurde ich dort angenommen. Ich habe jetzt mit C1 angefangen, was Voraussetzung für die Ausbildung ist, der Platz ist für mich reserviert.

Wie war die Zusammenarbeit mit Goldnetz für Sie?

Ich habe versucht alleine einen Weg zu finden, das hat nicht geklappt. Ich habe mit meinem selbst geschriebenen Lebenslauf viele Bewerbungen geschrieben, leider ohne Erfolg. Mit der Beratung und Unterstützung von Goldnetz ging alles viel schneller. Ich bin zu den Deutschkursen gegangen und sobald ich das nächste Niveau erreicht habe, habe ich einen neuen Beratungstermin ausgemacht. In der letzten Zeit war ich etwa einmal die Woche in der Beratung. Oder es wurden auch oft Telefonberatungen durchgeführt.

Welchen Mehrwert hat die Zusammenarbeit mit Goldnetz für Sie? Was hat sich durch ihre Zusammenarbeit mit Goldnetz für Ihre Zukunft ergeben?

Ich bin sicher, dass ich jetzt auf dem richtigen Weg bin. Früher wusste ich nicht, wo ich anfangen sollte. Jetzt weiß ich, dass ich die richtige Bewerbung geschickt habe, einen guten Lebenslauf erarbeitet habe. Ich habe meinen Weg gefunden.
Ich möchte mich bei Goldnetz bedanken, denn ohne Goldnetz hätte ich das nicht geschafft. Ich habe keine Freunde in Deutschland und niemanden, der mir helfen könnte. Es geht mir jetzt besser, da ich nun beruflich etwas gefunden hat.
Die Angst ist gegangen.

*Name geändert
 


Goldnetz
: Liebe Frau Buder, wie sind Sie zu Goldnetz gekommen?

Frau Buder: Ich habe vorher in einer Holzwerkstatt gearbeitet, leider wurde ich krank und konnte die schweren Holzarbeiten nicht mehr machen.
Durch das Jobcenter bin ich dann auf Goldnetz gestoßen, weil es hier eine Nähwerkstatt gibt. Ich habe mit kleinen Stichen angefangen und lerne täglich dazu! Mein erstes Werk war ein Patchwork-Kissen.
Mittlerweile nähe ich Etuis und Taschen, die dann auf unserem Sozialmarkt zu haben sind. Für unseren nächsten Sozialmarkt, am 27.9. habe ich übrigens gerade Flyer verteilt, da stehe ich dann auch hinter dem Markstand.

Goldnetz: Das hört sich an, als würden Sie sich sehr wohlfühlen?

Frau Buder: Ja, ich bin sehr sehr zufrieden sowohl mit der Chefin, meinem Jobcoach und den Kollegen. Es ist eine schöne Atmosphäre, wir sind eine richtige Gemeinschaft hier. Und vor allem bin ich dabei, wieder langsam ins Leben zu finden. Ich habe schon seit längerer Zeit gesundheitlich zu kämpfen, hier finde ich den Anschluss wieder, kann Schritt für Schritt wieder am Leben teilnehmen. Goldnetz hat mir dabei sehr geholfen. Ich habe mit wenigen Stunden am Tag angefangen und nun erhöhe ich, so wie ich es schaffe, denn ich wünsche mir natürlich eine feste Arbeitsstelle.

Goldnetz: Wie lange bleiben Sie dem Sozialmarkt denn noch erhalten? Ihre Chefin hält ja große Stücke auf sie …
Frau Buder: Ach, das freut mich! Erstmal bin ich noch bis Februar beim Sozialmarkt. Mal sehen, wie sich bis dahin alles sortiert hat. Ich bin immer arbeiten gegangen, ohne Ausbildung als Hilfsarbeiterin, aber schwere körperliche Arbeiten kann ich nicht mehr machen, das steht fest. Man wird nicht jünger und ich habe auch Angst vor einem Rückfall. Meine Kinder sind erwachsen, haben ihr eigenes Leben und jetzt muss ich ein wenig auf mich achten. Aber ich glaube, ich bin auf einem guten Weg und ich bin froh über die gute Unterstützung durch Goldnetz!
 

 

 

 

Wir bedanken uns bei unseren Kooperationspartnern und Unterstützern 

 

 

 

 

 

sowie bei unseren Schrimfrauen

Dr. Franziska Giffey

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 

und

Elke Breitenbach

Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales

Goldnetz gGmbH / e.V
Am Köllnischen Park 1
D-10179 Berlin
+ 49 30 28 88 37 0
+ 49 30 28 88 37 35
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